Berechnen Sie die erforderliche Blindleistungskompensation zur Verbesserung des Leistungsfaktors cos φ. Kostenloser Online-Rechner für Kondensatorbänke.
Berechnen Sie die erforderliche Blindleistungskompensation zur Verbesserung des Leistungsfaktors cos φ. Kostenloser Online-Rechner für Kondensatorbänke.
Die Blindleistungskompensation verbessert den Leistungsfaktor cos φ, reduziert Blindstrom und spart Energiekosten.
| Vorteil | Wirkung |
|---|---|
| Stromreduzierung | Weniger Verluste in Leitungen |
| Kostenersparnis | Keine Blindstrom-Strafgebühren (EVU) |
| Kapazität frei | Trafo kann mehr Wirkleistung liefern |
| Spannungsanhebung | Stabilere Spannung am Einspeisepunkt |
Q_c = P × (tan φ₁ - tan φ₂)
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| Variable | Bedeutung |
|---|---|
| Q_c | Erforderliche Kompensationsleistung (kvar) |
| P | Wirkleistung (kW) |
| φ₁ | Winkel bei cos φ (Ist) |
| φ₂ | Winkel bei cos φ (Soll) |
| Last | cos φ (typisch) |
|---|---|
| Ohmsche Heizung | 1,00 |
| Drehstrommotor (Volllast) | 0,85 |
| Drehstrommotor (Teillast) | 0,60 |
| Frequenzumrichter | 0,95 |
| Schweißtransformator | 0,40 |
| Leuchtstofflampen | 0,50 |
| Typ | Anwendung |
|---|---|
| Festkompensation | Gleichmäßige Last, direkt am Motor |
| Automatisch | Wechselnde Last, Stufenschaltung |
| Verdrosselt (7%) | Bei Oberschwingungen > 5% |
Formel: Q_c = P × (tan φ₁ - tan φ₂). Beispiel: 100 kW, cos φ von 0,75 auf 0,95: Q_c = 100 × (tan 41,4° - tan 18,2°) = 100 × (0,882 - 0,329) = 55,3 kvar.
Verdrosselung verhindert Resonanzen zwischen Kondensatoren und Netzinduktivität, die bei Oberschwingungen auftreten können. Standard: 7% (189 Hz) für 5.-Harmonische-Schutz, 5,67% für 7.-Harmonische.
Typische Staffelung: Frei bis cos φ = 0,90, darüber ca. 0,5–1,5 ct/kvarh. Bei 50 kvar und 4.000 h/Jahr: 200.000 kvarh × 1 ct = 2.000 €/Jahr. Eine Kompensationsanlage amortisiert sich oft in 1–2 Jahren.
Festkompensation: Direkt am Motor, für konstante Lasten. Automatisch: Stufenschaltung mit c/k-Regler für wechselnde Lasten. Automatisch vermeidet Überkompensation.
Beispiel: cos φ von 0,75 auf 0,95 reduziert den Strom um ca. 21% (I_neu = I_alt × cos φ_alt / cos φ_neu). Die Verluste sinken um ca. 38% (proportional zu I²).
Ja! Überkompensation (cos φ > 1, kapazitiv) kann zu: Spannungsanhebung, Netzinstabilität, Generatorproblemen führen. Ziel: cos φ = 0,95–0,98, nie > 1,0.