Einführung
Die Niederspannungsrichtlinie (LVD – Low Voltage Directive) 2014/35/EU regelt die Sicherheit elektrischer Betriebsmittel im Spannungsbereich von 50 bis 1.000 V Wechselspannung bzw. 75 bis 1.500 V Gleichspannung. Sie ist eine der wichtigsten EU-Harmonisierungsrichtlinien und Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung.
Die Richtlinie verfolgt einen technologieneutralen Ansatz: Sie definiert Schutzziele (Sicherheit für Personen, Nutztiere und Sachen), überlässt die konkreten Anforderungen aber den harmonisierten Normen. Diese Flexibilität ermöglicht es, den technischen Fortschritt zu berücksichtigen.
Seit dem 20. April 2016 ersetzt die aktuelle Fassung die Vorgängerrichtlinie 2006/95/EG.